Eine hilfreiche Übersicht bietet der Beitrag
https://freieredner-ausbildung.com/zweisprachige-trauung/ zur zweisprachigen Trauung, in dem verschiedene Konzepte und praktische Tipps für die Planung und Durchführung vorgestellt werden.
Wichtig ist laut Quelle, schon im Vorgespräch zu klären, welche Sprache das Paar im Alltag nutzt, welche Teile der Zeremonie in welcher Sprache stattfinden sollen und welche kulturellen Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.
Statt alles Wort für Wort doppelt zu sagen, kann man beispielsweise mit einem fließenden Sprachwechsel oder mit längeren Abschnitten arbeiten, deren Kernaussagen anschließend in der jeweils anderen Sprache zusammengefasst werden.
Dadurch bleibt die Zeremonie abwechslungsreicher und Gäste, die beide Sprachen verstehen, hören nicht ständig exakt denselben Inhalt zweimal.
Für besonders wichtige Momente wie das Eheversprechen kann es sinnvoll sein, die persönlichere Sprache des Paares zu verwenden und die Kernaussage anschließend kurz für die andere Sprachgruppe zu übertragen.
Hilfreich können außerdem zweisprachige Programmhefte, klare visuelle Signale beim Sprachwechsel und Rituale sein, die auch ohne viele Worte verständlich funktionieren.
Ich würde auch darauf achten, die Rede eher kompakt zu halten, weil sich eine zweisprachige Zeremonie sonst schnell deutlich länger anfühlen kann als eine einsprachige.
Am wichtigsten wäre mir am Ende, dass beide Familien emotional abgeholt werden und die zwei Sprachen nicht wie ein technischer Zusatz wirken, sondern ganz natürlich Teil der Zeremonie werden.