Acer Swift 3 2018 – mobiler Alleskönner

Der Technikriese Acer gilt als einer der erfolgreichsten Notebook-Hersteller und führte zeitweise die Verkaufscharts an. Neben seiner Predator- und TravelMate-Serie erfreut sich auch die handliche Swift-Reihe großer Beliebtheit. Nachdem die Taiwanesen im Mai mit einer Neuauflage glänzten, ist seit Mitte Juni mit dem Swift 3 (55W7) ein weiterer handlicher Computer in Acers Produktpalette eingezogen.

Als Betriebssystem kommt selbstverständlich Windows 10 zum Einsatz. Mit an Board sind der Batteriemanager (Acer ePower Management) und der hauseigene Back-up-Dienst (Acer Recovery Management). Sensationen hält die Neuauflage nicht bereit. Vielmehr punktet das Swift 3 im Preis: 799 Euro verlangt Acer derweil (Stand Juli 2018) für seinen mobilen Alleskönner. Der Hersteller wirbt zudem mit dem Design, denn dem Käufer ist eine breite Auswahl geboten: Rot, Blau, Rosa, Schwarz und Silber verleihen dem Gehäuse einen individuellen Look im Metallic-Design. Angetrieben wird das Acer Swift 3 von einem Intel-Prozessor (i5-8250U), dem ein Arbeitsspeicher von 8 GB zur Seite steht. Fürs flotte Surfen per WLAN-ac (2,4 oder 5 GHz) reicht diese Ausstattung allemal. Auch bei Videoarbeiten attestieren dem Netbook erste Tests die Note „gut“. Lediglich Spiele gehören nicht auf den 14-Zöller. Immerhin: Die 2018er-Fassung ist mit einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Start- und Ladezeiten fallen somit sehr gering aus. Einen dicken Pluspunkt verdient sich das Modell für seine nahezu geräuschlose Arbeitskulisse – lediglich 0,6 Sone sind unter Volllast zu vernehmen!

Notfall-Patch für Netzwerkprobleme bei Windows 10 April 2018 Update

Microsoft liefert seit dem 26.Juni 2018 ein Update für Windows 10 Spring Creators Update 1803 aus. Viele Anwender, speziell Nutzer der „Heimnetzwerk“-Funktion, klagten nach Update auf die aktuelle Windows 10-Version über massive Probleme bei Zugriff auf freigegebene Ordner und Sichtbarkeit von Rechnern im Netzwerk.

Der Patch KB4284848 behebt eine längere Liste von Symptomen, die allesamt im Netzwerkumfeld auftreten. Prominente Punkte sind Probleme mit der DNS-Auflösung, Abstürze des Chrome-Browsers, Zugriff auf Netzlaufwerke mit SMBv1.
SMBv1 ist ein Protokoll zum Zugriff auf Netzlaufwerke, welche mit Windows NT vorgestellt wurde. In Windows Vista und Server 2008 wurde SMBv2 vorgestellt, aktuell ist SMBv3. Diese weisen eine bessere Stabilität und höhere Sicherheit auf, weshalb Microsoft seit 2014 an der Abschaltung von SMBv1 arbeitet. Dieses wird standardmäßig in aktuellen Windows-Versionen nicht aktiviert, aber oftmals zur Kommunikation mit XP-Rechnern oder alten NAS-Systemen unter Linux eingesetzt.

Hier scheint es mit dem Abschneiden alter Zöpfe nicht geklappt zu haben, da kurz nach Erscheinen von Windows 10 1803 Probleme mit SSDs verschiedener Hersteller bekannt geworden sind.
An dieser Stelle lässt sich jedem Nutzer nur der Rat erteilen, mit dem Update wichtiger Rechner zu warten, bis erste Erfahrungen vorliegen und sich vorher zu informieren, welche Änderungen Microsoft vornehmen wird.

Werbung im Einstellungs-Menü auf dem Prüfstand von Windows 10

Microsoft wird nach aktuellen Meldung noch stärker auf die Platzierung von Werbung in Windows 10 setzen. Selbst das Einstellungs-Menü des Betriebssystems scheint hierfür nach Auffassung der Marktstrategen ausreichend viel Platz zu bieten.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt werden Windows-10-Anwender an einigen unterschiedlichen Stellen mit Werbung konfrontiert. So befindet sich beispielsweise Reklame für Apps von Drittanbietern im Startmenü. Im Datei-Explorer, im Windows-Sperrbildschirm und in Skype ist Werbung für verschiedene Produkte ein normaler Bestandteil.

Wie nun immer klarer wird, scheinen sich die Werbeslots für Microsoft auszuzahlen. Die Redmonder erwägen laut aktuellen Meldungen die Freischaltung weiterer Werbebanner in den Windows-10-Einstellungen.

Wie sich der US-Konzern letztendlich entscheiden wird, bleibt derzeit noch offen. Sicher ist, dass Windows 10 für Anwender lediglich ein sicheres und stabil laufendes Betriebssystem darstellen soll. Der Spielraum zwischen Akzeptanz und unnötiger Werbeplattform scheint durch den steigenden weltweiten Protest zunehmend geringer zu werden. Nutzer können sich gegen diese Form zur Verbreitung von Produktneuheiten bislang nur recht spärlich zur Wehr setzen.

Heimliches Support-Ende für ältere Windows-Systeme

Für ältere Windows-7-Systeme hat Microsoft allem Anschein seinen Support nun völlig überraschend klammheimlich eingestellt. Insbesondere Rechner mit Prozessoren, welche kein SSE2 unterstützen, sind von dieser Entscheidung betroffen. Ein populäres Beispiel ist in diesem Zusammenhang der einst so erfolgreichen Intel Pentium 3.

Bis zum 14. Januar 2020 plant Microsoft, Windows 7 mit ausreichend vielen Sicherheitspatches sowie Updates zu versorgen. Exakt einen Tag später wird es für Windows 7 lediglich noch das Nötigste geben. Nun wurde überraschend bekannt, dass Microsoft bereits jetzt einige bestimmte Systeme unter Windows 7 nicht mehr weiter unterstützt.

Seinen Ursprung findet dieses Vorgehen in einer Warnung zum SSE2-Befehl vom März dieses Jahres. Der US-Konzern versprach zum damaligen Zeitpunkt eine Lösung, welche in einem darauffolgenden Update vorgestellt werden sollte. Im Mai folgte ein ausführlicher Bericht, welcher belegte, dass Microsoft diverse Netzwerkprobleme kennt und ein entsprechendes Update bereitstellen möchte. Im darauffolgenden Update wurde die Aussage allerdings wieder zurückgezogen.

In einem abermals korrigierten Pressetext hieß es dann, dass Nutzer ihre Systeme mit einem Prozessort ausrüsten sollen, welcher SSE2 unterstützt. Microsoft will sich auf diese Weise dem lästigen Problem entledigen und den Umstieg auf Windows 10 abermals etwas schmackhafter gestalten.

Microsoft launcht neue News-App „Microsoft Nachrichten“

Aus MSN-Nachrichten wird „Microsoft Nachrichten“, der Softwareriese aus Redmond hat keine Kosten und Mühen gescheut einem ein breites Spektrum an Nachrichten aus aller Welt zu liefern. Für iOS und Android ist eine neue App verfügbar! Täglich soll es weltweit bereits 100000 neueste News aus aller Welt geben, für den deutschsprachigen Raum immerhin 7500. Dazu hat sich Microsoft so ziemlich alle namhaften Fernsehsender und Zeitungen als Partner ins Boot geholt, insgesamt 3000 Marken. Gebündelt und konzentriert erwarten den User die spannendsten Stories und Geschichten und das Tag für Tag. Bereits ein Drittel der Handynutzer liest regelmäßig seine News auf dem Handy. Das ganze hat also sogar noch Potential nach oben. Damit einen nicht die gesamte Masse an weltweiten Nachrichten überflutet, wird eine KI angewendet die darauf abzielt einem nur für ihn oder sie relevante Themen anzubieten. Google Ad-Words lässt grüßen! Wenn es nur um Nachrichten geht, kann man als Mensch schon ein wenig gläsern sein, oder? Allerdings verwundert es schon ein wenig, dass Microsoft so viel Energie in ein Projekt investiert, das ihnen kaum Umsatz bringen sollte. Microsoft Nachrichten für iOS https://itunes.apple.com/de/app/microsoft-nachrichten/id945416273 und für Android https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.amp.apps.bingnews