Microsoft rüstet Windows 10 für faltbare Geräte auf

Offenbar will Microsoft sein aktuelles Betriebssystem Windows 10 für faltbare Geräte optimal vorbereiten. Nicht nur Smartphones, sondern auch Windows-Tablets scheinen diesem zukünftigen Trend also zu folgen und kompakter werden. Hierfür sind jedoch einige Neuentwicklungen unbedingt notwendig, wie die Redmonder bereits zum jetzigen Zeitpunkt erkannt haben.

Derzeit arbeiten die Microsoft-Entwickler daran, Windows 10 an faltbare Displays anzupassen, wie das Nachrichtenmagazin „The Verge“ aus einigen gut unterrichteten Quellen in Erfahrung gebracht haben will. Sowohl das Betriebssystem selbst als auch etwaige vorinstallierte Apps sollen in Zukunft besser mit den faltbaren Displays sowie mit Geräte, die zwei Screens besitzen, harmonieren.

Allein aufgrund der Tatsache, dass die Bildschirme von faltbaren Geräten beim auseinander- oder zusammenfalten die Größen- bzw. Seitenverhältnisse dynamisch anpassen, macht eine Überarbeitung von Windows 10 unbedingt notwendig. Im Fokus steht hierbei zunächst eine optimale Bedienung der gesamten Benutzeroberfläche durch den Anwender.

Grundsätzlich macht ein faltbares Display bei Tablet wesentlich mehr Sinn, da Smartphone-Displays schlichtweg zu klein sind. Spekulationen gehen davon aus, dass das Surface Pro 6 ein zusammenklappbares Display besitzen wird. Unterm Strich scheinen derartige Vermutungen logisch zu sein. Was am Ende jedoch dabei herauskommt, bleibt abzuwarten.

In einem Jahr endet der Windows-7-Support

Am 14. Januar 2020 wird Microsoft den Support für das ehrwürdige Betriebssystem Windows 7 beenden. Noch immer das Betriebssystem weit verbreitet und genießt eine große Anhängerschaft. Nutzer können sich allerdings auf das Support-Ende gut vorbereiten.

Ab dem 14. Januar 2020 erhält Windows 7 keine Updates mehr, wodurch die weitere Nutzung des zehn Jahre alten Betriebssystems zu einem waschechten Sicherheitsrisiko wird. Für Unternehmen macht Microsoft eine Ausnahme und stellt weitere Updates gegen eine Gebühr zur Verfügung. Die Ankündigung zum Support-Ende hatte Microsoft bereit 2014 veröffentlicht und anschließend Nutzer in regelmäßigen Abständen erinnert.

Durch die Einstellung des Supports will Microsoft ganz offensichtlich den Marktanteil von Windows 10 weiter in die Höhe schrauben. Das aktuelle Betriebssystem gewinnt bislang nur schleppend zusätzliche Marktanteile. Erst im Dezember 2018 konnte Windows 10 Windows 7 überholen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das vergangene Weihnachtsgeschäft zurückzuführen ist. Sowohl auf Notebooks als auch auf Desktop-PCs ist Windows 10 bereits vorinstalliert.

MS Outlooks Kalender soll schlauer werden

Microsoft hat dieser Tage ein Patent angemeldet, das Outlook mit einer ordentlichen Portion Künstlicher Intelligenz ausstatten soll. Ziel ist, Nutzern die kurz- und langfristige Zeitplanung per elektronischem Kalender schmackhafter zu machen.

Die neuen KI-Funktionen sollen den Kalender schlauer und vorausschauender machen. Ein Ziel ist beispielsweise, sinnvolle Vorschläge für neue Termine zu machen, wobei Outlook sich an vergangenen Terminen orientiert und somit potenziellen Konflikten vorbeugen soll. Auch Serientermine spielen in der Planung eine Rolle. Hat der Besitzer eine wiederkehrende Reihe von Terminen, schlägt Outlooks Kalender darauf basierend zukünftige Termine vor. Dies kann ein wöchentlicher Freizeittermin oder eine jährliche Konferenz sein.

Ebenso sind logische Folgetermine Teil des Patents. Klassisches Beispiel ist eine Flugreise, die in den meisten Fällen eine Fahrt vom Zielflughafen zu einem Hotel oder Tagungsort nach sich zieht. Der Kalender soll hier Vorschläge sowohl für Transport als auch Unterkunft unterbreiten. Auch die Interaktion mit geteilten Kalendern soll verbessert werden. Partner oder Teams, die Termine abstimmen müssen, sollen davon profitieren.

Natürlich werden Patente nicht automatisch zu Funktionen, aber grundsätzlich ist die Elektronisierung menschlicher Routinen voll im Gange und da wäre ein schlauerer und proaktiverer Kalender genau richtig.

Windows 10: Oktoberupdate sorgt weiter für Probleme

Mit dem Update aus Oktober hat Microsoft weiter mit Problemen zu kämpfen.
Grund dafür ist, dass das Update nicht nur Neuerungen, sondern auch Probleme mit sich bringt.
Der Ärger der Nutzer reißt nicht ab. Auf Nachfragen reagiert Microsoft nur vertröstend. Eine rasche Lösung ist nicht zu erwarten.

Einer der größten Bugs derzeit trifft besonders Musikliebhaber.
Songs werden entweder gar nicht abgespielt, übersprungen verkürzt.
Des weiteren werden die Metadaten oftmals falsch angezeigt.

Glück im Unglück:
Die Probleme treten derzeit fast ausschließlich bei Liedern im .flac-Format auf. Das Format ist nicht sehr verbreitet. Sollte man selbst betroffen sein, kann man problemlos auf einen externen Player zurückgreifen (z.B. VLC-Player). Dies wird seitens Microsoft, obwohl es sich um Fremdprogramme handelt, sogar empfohlen.
Kurios ist, dass der Fehler bei Microsoft nicht als bekanntes Problem gelistet ist. Lediglich im change-log der neuen Version findet sich ein Verweis.

DIe Probleme sollen voraussichtlich im Frühjahr, mit dem nächsten Update, behoben werden.

Pannenserie im Oktober-Update für Windows 10 reißt nicht ab

Bereits vor Monaten wurde das Oktober-Update für Windows 10 veröffentlicht. Immer neue Probleme tauchen allerdings weiterhin auf und sorgen für jede Menge ärger bei den Nutzern. Ein nun neu entdeckter Fehler in Windows 10 kann dafür sorgen, dass Anwender sämtliche administrativen Rechter auf ihren eigenen System verlieren und ausgeschlossen werden.

Wegen eines standardmäßig angelegten Benutzerkontos mit Administratorrechten können Windows-10-Nutzer im schlimmsten Fall sämtliche Rechte auf ihrem eigenen PC verlieren. Betroffen von dem Fehler sind nach derzeitigem Kenntnisstand die Update 1803 sowie 1809. Ist eine dieser beiden Versionen installiert, kann es unter Umständen zu einer Deaktivierung des Kontos kommen.

Allerdings sind glücklicherweise nach alle Nutzer von diesem lästigen Fehler betroffen und können selbst überprüfen, ob sie gegen den Update-Fehler geschützt sind. Wie Microsoft in diesem Zusammenhang mitteilte, müsse sowohl das Standard-Administratorkonto als auch ein anderes Benutzerkonto mit Admin-Rechten vorhanden sein, damit der Fehler auftaucht. Wer ein im Rahmen des erstmaligen Setups ein zweites Administrator-Konto angelegt hat, kann aufatmen, da Windows in diesem Fehler das eigene Konto automatisch deaktiviert.

Grundsätzlich empfiehlt Microsoft die Überprüfung, da laut Angaben des Konzerns erst gegen Ende Januar mit einem Patch für das Problem gerechnet werden kann.