Uber nun nicht mehr als Windows 10 App verfügbar

Uber zählte einst zu den Langzeit-Supportern von Microsofts Bestrebungen sich in der Mobil-Branche zu etablieren, selbst wenn diese sich bisher nicht allzu bezahlt gemacht haben. Das Fahrdienst-Unternehmen betrieb einige Apps, von Web-wrapper Apps bis hin zu Windows Phone 8/8.1 und 2015 eine Universal Windows Plattform (UWP) App.

Microsoft selbst musste sich aber nicht nur mit dem Rückschlag bezüglich seiner Mobilsystem-Plattform herumschlagen, sondern auch seine Ambitionen bezüglich UWP herunter schrauben. Da Microsoft selber Windows 10 Mobil-Systeme nicht mehr unterstützt, lag es Nahe, dass bald andere Firmen folgen.

Das Support-Team von Uber machte, nachdem ein Kunde nachgefragt hatte, öffentlich, dass es Windows (via Neowin) nicht länger unterstützt, und empfiehlt den Usern stattdessen zu iPhone- oder Android-Systemen zu wechseln.

“ Ja, wir bieten keine App mehr für Windows Mobilsysteme an. Sie können Uber über die folgenden Smartphone-Geräte benutzen:

-iPhone (iOS 7 oder neuer)
– Android (Jelly Bean oder neuer)“

Zusätzlich zum Kommentar vom Uber Support-Team, zeigt sich deutlich, dass Uber nicht mehr an der Zusammenarbeit mit Windows interessiert ist, wie es einst einmal gewesen ist. Nicht zuletzt, da es viel Kritik bezüglich der Funktionsfähigkeit von der Uber App hagelte, denn die Windows Uber App sei nicht einmal in der Lage, die Position des Kunden akkurat zu detektieren.

„Ultimate Perfomance Modus“ von Windows 10 Insider-Previews freigeschaltet

Microsoft stellt das erste Mal seinen neuen „Ultimate Performance Modus“ für Windows 10 vor. Mit diesem Modus können Nutzer in Zukunft noch mehr Leistung von ihren Rechnern erwarten. Dieser Modus ist vorerst für den Gebrauch auf Workstations begrenzt, Nutzer von batteriebetriebenen Geräten wie zum Beispiel Laptops und Tablets können aufgrund des hohen Energieverbrauchs noch nicht auf den „Ultimate Performance Modus“ hoffen.

Nichts desto trotz ist der neue Modus besonders für User, die hohe Ansprüche haben und zum Beispiel aufwendige 3D-Modellierungen durchführen wollen und daher viel Power benötigen sehr attraktiv. Erst einmal steht der Power-Modus noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Die Insider-Previews mit den Build-Nummern 17101 (Redstone 4) und der Nummer 17604 (Redstone 5) können diesen vorerst nutzen. Allerdings plant Microsoft mit dem kommenden Redstone 4 Update, diese neue Leistungsperformance im Frühjahr allen Nutzern von Workstations zur Verfügung zu stellen.

Die Idee dahinter ist keine neue. Ähnlich wie bei dem High Performance Modus werden hierbei „Mikro-Latenzen eliminiert“ so Windows Insider Chef Dona Sarkar. Das bedeutet, dass die Rechenleistung sich auf den Haupt-Task konzentrieren kann, da nicht benötigte Leistungsbremsen – Prozesse im Hintergrund – ausgeschaltet werden.

Office 2019 wird Windows 10 benötigen

In den kommenden Monaten wird das neue Office von Microsoft auf den Markt kommen. Wie nun offiziell wurde, wird Microsoft Office 2019 jedoch ausschließlich mit Windows 10 funktionsfähig sein. Im zweiten Quartal 2018 können Kunden sich eine erste Vorschauversion ansehen, um einen ersten Einblick in das neue Office zu erhalten. Microsoft möchte in diesem Rahmen Office 2019 in der zweiten Jahreshälfte 2018 in den Markt einführen. Microsoft spricht in seinen Veröffentlichungen immer wieder von Windows 10 als Grundlage für die Kompatibilität, von älteren Versionen ist hingegen bis dato kein Vermerk zu erlesen. Man kann davon ausgehen, dass Microsoft die Anwender zu einem Windows 10 Update bewegen möchte, wenn denn zukünftig das aktuelle Office 2019 genutzt werden soll.

In diesem Rahmen wird Microsoft im Übrigen auch den erwarteten Support verkürzen. Hier ist eine Reduzierung von 10 Jahre auf 7 Jahre vorgesehen. Der Main Support des Produkts wird, wie immer 5 Jahre laufen. Der darauf folgende Extended Support wird in diesem Rahmen hingegen auf 2 Jahre verkürzt sein. Dieser Ablauf ist eine deutliche Abweichung von der bis dato gelebten Fixed LifeCycle Policy des Unternehmens. Man geht zum aktuellen Zeitpunkt von einem Supportende von 10/2025 aus. Office 2019 wird im Übrigen ausschließlich via Click-to-Run installiert, die während der Installation parallel vom Microsoft Server heruntergeladen werden.

Die heißen Tech-Trends im Jahr 2018

Was bringt das Jahr 2018? Passwörtern werden möglicherweise obsolet, und die Welt der Blockchains entwickelt sich eindeutig weiter. Einen Boom erlebt derzeit das serverless computing, denn wer freut sich nicht, wenn man jederzeit Rechenleistung beanspruchen kann ohne einen eigenen Server vorhalten und konfigurieren zu müssen.

Nichts wäre willkommener als das Ende von Passwörtern. Immer mehr Unternehmen suchen nach immer besseren Möglichkeiten, unsere Daten zu schützen. Und das Ende von „Passwort123456“ scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

Das Bedürfnis nach mehr Online-Sicherheit ist im Jahr 2017 gewachsen. Viele Organisationen arbeiten weiter in unverantwortlicher Weise mit sensiblen Kunden-Informationen und verspielen das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Unternehmen.
Beeinflusst von öffentlichem und nicht unbegründetem Misstrauen gegenüber der Sicherheit der heutigen IT-Technologie werden viele Unternehmen aktiv.

Im Jahr 2018 werden viele Organisationen ihre Passwörter endgültig aufgeben, da die Single-Factor-Identifizierung an ihre Grenzen stößt und die Einführung der Multi-Faktor-Authentifizierung bereits mehr Akzeptanz beim Nutzer findet. Doch werden wir eine umfassende Alternative zum Passwort im Jahr 2018 zu sehen bekommen? Welche Technologie wird das Rennen machen? Biometrie? Zwei-Faktor-Authentifizierung? Algorithmen? – einiges bleibt unklar.

Neue Version von Windows 10: Polaris

Neben dem geplanten größeren Update im kommenden Frühjahr arbeitet Microsoft an einer neuen Version Ihres aktuellen Betriebssystems Windows 10 unter dem Namen Polaris. Es handele sich laut Insidern um eine reine Desktopvariante und ist Teil des Projektes, in dem Microsoft das Betriebssystem auf die jeweiligen Endgeräte anpasst.

Polaris gehört hierbei zum Desktop-PC, während Andromeda OS eine Spezialisierung für Windows Phones werde. Die zwei Kernmerkmale des neuen Updates seien die verbesserte Sicherheit und höhere Performance. Diese möchte Microsoft durch die Nutzung eines neuen Kernel und den Fokus auf die Universal Windows Platform sowie eine deutliche Verschlankung der Software erreichen. Demnach könnten viele Elemente wegfallen, welche bisher Abwärtskompatibilitäten in der Windows-Hierarchie sicherstellten. Infolgedessen funktionieren Win32-Anwendungen fortan nur noch über ein dafür entwickeltes Virtualisierungssystem.

Wie und wann können die User also auf Polaris umsteigen? Zunächst ist anzumerken, dass es keine Möglichkeit geben soll, über ein Upgrade von aktuellen Windows 10 Versionen auf Polaris zu wechseln. Umgekehrt sei dies auch nicht für Polaris zu Windows 10 Pro möglich, welches allerdings weiterhin parallel existieren soll. Fachzeitschriften rechnen mit einer ersten Präsentation auf der BUILD 2018 und einem Release im Frühjahr 2019.