CCleaner 5: Tuning-Tool kann auch Windows 10 säubern

Nach einem Jahr Entwicklungszeit kam nun die neue Version 5.07 von CCleaner heraus, welche auch für Windows 10 eingesetzt werden kann. Bereits seit Jahren ist der CCleaner für viele User das bliebteste Cleaning-Tool. Dies soll auch bei Windows 10 so bleiben. Die aktuellste Version des CCleaner hat Piriform für Windows 10 angepasst.

Zu den Neuerungen in der CCleaner-Version gehört, dass dieses den neuen Edge-Browser ebenfalls bereinigt, der den Internet Explorer als Standardbrowser ersetzt. Diese soll zudem besonders schnell agieren. Das Leeren des Windows-10-Papierkorbs und das Säubern von Adobe Reader DC ist ebenfalls optimiert worden. Auch mit dem hochauflösenden Displays arbeitet das Programm nun besser zusammen.

Der neue CCleaner kommt auch in neuer Optik, die an Windows 8 erinnert. Die Schaltflächen sind größer und trendige Farben bringen frischen Wind. Neu ist auch eine bessere Plug-in-Verwaltung für Chrome. Die Arbeitsgeschwindigkeit soll zudem höher sein als bei der älteren Version. Auch viele Fehlerkorrekturen machen die Software noch stabiler. CCleaner 5 gib tes in drei Versionen: eine Gratis-Variante – CCleaner Free, die Professional-Edition für ca. 19,95 EUR und CCleaner Professional Plus für 39,95 EUR. Insgesamt hinterlässt die neue CCleaner-Version einen guten Eindruck. Für den Alltagsgebrauch eines normalen Nutzers reicht vermutlich die Gratis-Version vollkommen aus. Diese lässt sich auch gut testen.

Download:
https://www.piriform.com/ccleaner/download

Windows 10 zwingt Anwender zum Update – ausgenommen Win 10 Pro

Ob ein Update unter Windows 10 eingespielt werden soll oder nicht, darf man in Zukunft nicht mehr selbst entscheiden. Dabei ist es unabhängig, um was für eine Art von Update es sich handelt. Wer dennoch die automatischen Neuerungen umgehen will, hat lediglich nur eine Wahl.

Anwender, die weiterhin Herr über ihr Betriebssystem sein möchten, müssen sich zwangsläufig für die Pro-Version von Windows 10 entscheiden. Alle anderen Windows-10-Nutzer müssen die automatischen Updates herunterladen bzw. installieren. Die Option für die Verschiebung eines Update wird allerdings ein etwas teuereres Vergnügen: Während die Home-Version von Windows 10 mit 135 Euro zu Buche schlägt, verlangt Microsoft für die Pro-Variante des bald erhältlichen Betriebssystems 219 Euro.

Zusätzlich zu den Pro-Kunden können auch Benutzer der Education- oder Enterprise-Versionen eine zeitverzögerte Aktualisierung nutzen. Der Aufschub des jeweiligen Updates beläuft sich auf maximal acht Monate nach dessen Veröffentlichung. Wenn sich ein Nutzer nach wie vor vehement gegen das Einspielen des Updates weigert, wird dieser nicht mehr mit wichtigen Sicherheits-Patches von den US-Amerikanern aus Redmond versorgt.

Entwarnung für „Heartbleed 2“

Nach dem Supergau Heartbleed weist die weit verbreitete OpenSSL-Bibliothek erneut eine kritische Sicherheitslücke auf. Dieses Mal kam jedoch rasch die Entwarnung.

Zur Erinnerung: Der damalige Programmierfehler wurde von Krypto-Guru Bruce Schneier als katastrophaler Fehler der Stufe 11 auf einer Skala von 1 – 10 bezeichnet. Heartbleed erlaubte es, Passwörter, Daten, sowie geheime Schlüssel auszulesen. Circa zwei Drittel der Server waren davon betroffen. Denn sehr viele Programme benutzen diese Kryptobibliothek.

Die aktuelle Sicherheitslücke trat im Rahmen des Juni-Updates auf und bekam die Kennung CVE-2015-1793. Scheitert OpenSSL beim Validieren einer Zertifikatskette, versucht das Programm erneut den Aufbau einer Zertifikatskette, ohne dabei jedoch die Zertifikatseigenschaften korrekt zu prüfen. Gewöhnliche Zertifikate fungieren in der Stelle als Zertifizierungsstelle und jeder mit gültigem Zertifikat kann nun scheinbar gültige Zertifikate ausstellen. Google-Entwickler David Benjamin entdeckte den Fehler.

Laut Meldung eines OpenSSL-Entwicklers ist das Problem jedoch bereits behoben. Außerdem sei die Sicherheitslücke nicht so gravierend gewesen, da bei den Servern die betroffenen Client-Zertifikate kaum eingesetzt werden. Unabhängig davon ist trotzdem das Update auf die aktuellste Version anzuraten, verfügbar als Download auf der offiziellen Website.

Der neue Kindle Paperwhite von Amazon

Fans des Kindle Paperwhite von Amazon haben lange drauf gewartet, jetzt ist er endlich da. Der neue, verbesserte E – Book Reader hält einige vielversprechende Upgrades bereit. Obwohl die Größe des Displays mit 9×12,2 Zentimeter gleichbleibt, hat Amazon einiges mehr reingepackt. Benutzer dürfen sich über eine neue Schriftart und eine einfache Einrichtung freuen.

Bookerly heisst die integrierte Schriftart im neuen Kindle Paperwhite und verspricht ein angenehmes Lesevergügen. Die Schrift verliert auch in der kleinsten möglichen Schriftgröße nichts an ihrer Lesbarkeit. Die Buchstaben werden scharf dargestellt und sorgen dafür, dass auch Dauerleser keine Augenschmerzen bekommen. Unterstützt wird die Schrift wie gewohnt durch das beleuchtete Display. Hier macht Amazon keine Abstriche. Wie bisher vermittelt der Kindle Paperwhite das Gefühl ein „richtiges“ Buch zu lesen.

Ein weiteres Plus beim neuen Kindle Paperwhite ist die einfache Inbetriebnahme und Einrichtung des E -Book – Readers. Benötigt wird nur ein WLAN Passwort und ein Amazon Account und man ist mittendrin im Lesespass.
In der oberen Bildschirmhälfte erscheint per Fingerklick ein Menü mit den wichtigsten Einstellungen. Die Helligkeit des Bildschirms lässt sich leider nach wie vor nur manuell einstellen.
Die günstige Variante des Kindle Paperwhites von Amazon hält was sie verspricht und begeistert mit lohnenswerten Verbesserungen.
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?url=search-alias%3Ddigital-text&field-keywords=kindle+paperwhite&tag=v0-21

Windows 10 Preview: Build 10162 veröffentlicht

Das geht alles recht schnell: Nun hat Microsoft die dritte Vorabversion von Windows 10 in einer Woche veröffentlicht. Die Ausgabe soll bis jetzt die beste Qualität bieten. Diese Version, die unter der Build-Nummer 10162 veröffentlicht wurde, soll nochmal stabiler sein als die anderen. Dabei geht es ungefähr vier Wochen vor dem geplanten Start auch nicht mehr um neue Funktionen.

Der Microsoft-Manager Gabriel Aul schreibt deswegen im Windows-Blog, dass die für Build 10162 erforderlichen Telemetriedaten die bisher besten Ergebnisse der Windows-10-Previews in Sachen Leistung, Stabilität, Kompatibilität und Akkulaufzeit bieten soll. Die Version ist per Windows Update im Upgrade-Ring „Fast“ erhältlich und steht auch auf der Insider-Homepage von Windows auch als ISO-Image (32 und 64 Bit) zur Verfügung. Bald soll die Version auch im „Slow Ring“ zu haben sein.

Die Build 10162 weist gegenüber den Vorgänger-Builds in den letzten Tage keine gravierende Neuerungen auf. Aber Feintuning ist durchaus erkennbar. Im Vergleich zu der Ausgabe Build 10159 werden zum Beispiel kaputte App-Namen korrigiert. Bei einer Neuinstallation fiel auf, dass im Login-Dialog für das Benutzerkonto bei Microsoft es nun trotz Netzwerkverbindung eine Option gibt, diesen Schritt zu übergehen. Auch bei Windows 8 und 8.1 gibt es diese Option, die aber nicht ersichtlich ist.