Android mittels „Begleiter-App“ in Windows 10 verankern

Microsoft hat in der neuesten Version von Windows 10 allem Anschein nach den Austausch von Daten mit Android stark verbessert. Im Fokus der aktuellen Bestrebungen von Microsoft steht ein geräteübergreifender Datenaustausch, sodass die Einbindung unterschiedlicher Betriebssystem weitaus weniger Einschränkungen unterliegt.

Wer derzeit lediglich Windows-10-Geräte einsetzt, wird kaum einen Grund finden, sich über die aktuelle Version beschweren zu können. Mit der kostenlos verfügbaren und von Microsoft entwickelten App „Begleiter für Ihr Smartphone“ lassen sich nun Android-Geräte bequem in Windows 10 einbinden. Die Anwendung steht im Google Play Store zum Download zur Verfügung.

Eine wichtige Grundvoraussetzung für die Nutzung von „Begleiter für Ihr Smartphone“ ist sowohl eine bestehende Internetverbindung als auch das Vorhandensein eines persönlichen Windows-Kontos. Durch die neue Anwendung für Android-Geräte verspricht sich Microsoft eine deutliche Steigerung des Komforts für die Nutzer von Windows 10. Darüber hinaus dürfte die Entwicklung und Veröffentlichung der App für die Redmonder ein wichtiger Schritt in Richtung der zentralen Steuerung verschiedener Endgeräte von unterschiedlichen Herstellern sein.

Link zur App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.appmanager&hl=de&pageId=none

800.000 Windows-Rechner von Sicherheitslücke bedroht

Seit Mai 2019 ist die Sicherheitslücke „Bluekeep“ eine bekannte Bedrohung. Nach wie vor werden jedoch rund 800.000 Windows-Maschinen nicht ausreichend dagegen gesichert, weshalb Experten nun vor einer neuen Angriffswelle warnen.

Kurz nach der Erkennung von „Bluekeep“ veröffentlichte Microsoft eine eindringliche Warnung an alle Nutzer, welche nach wie vor ältere Windows-Systeme verwenden. Bereits nach kurzer Zeit hat das US-Unternehmen Sicherheitsupdates bereitgestellt. Allem Anschein nach hat die Warnung vor „Bluekeep“ ihre Wirkung verfehlt, da weiterhin die Sicherheitsupdates noch nicht auf allen gefährdeten Rechnern installiert sind.

Eine Analyse von der Sicherheitsfirma Bitsight seien immer noch circa 800.000 Windows-Systeme nicht ausreichen gegen „Bluekeep“-Angriffe geschützt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geht eigenen Schätzungen zufolge davon aus, dass allein in Deutschland 14.000 Computer einer Gefährdung ausgesetzt sind.

„Bluekeep“ nutzt eine Sicherheitslücke im Fernwartungsdienst des Betriebssystems. Betroffen sind bis Windows 7 alle älteren Windows-Versionen sowie Windows Server 2008. Sowohl Windows 8 als auch Windows 10 sind nicht bedroht.

Neuinstallation von Windows 10 über eine Cloud in der Testphase

Offenbar arbeitet Microsoft an einem neuen Feature für Windows 10, welche es ermöglicht, bereits vor dem Hochfahren des Betriebssystems eine Neuinstallation mit Hilfe einer Cloud durchzuführen. Hinweise darauf konnten in einer noch intern erhältlichen Vorabversion für Windows 10 gesichtet werden.

Wie es heißt, soll das Build 18950 eine Überarbeitung im Bereich der „Boot User Experience“ („BootUX) erhalten. Unter diesem Punkt verbirgt sich die Bereitstellung all jener Menüs, welche Nutzer bei Bedarf schon vor dem Hochfahren von Windows 10 verwenden können. Der Aufruf erfolgt allem Anschein nach direkt nach dem Einschalten des Rechners oder nach einem so genannten Hard-Reset.

In den zur Verfügung gestellten Menüs soll auch eine Option für eine vollständige Neuinstallation des Betriebssystems sein. Die Daten werden hierfür von speziellen Microsoft-Servern heruntergeladen. Alternativ ist eine Neuinstallation durch die Verwendung von lokal gespeicherten Daten ebenfalls notwendig.

Ob und wann das Feature seinen Weg zu Windows-10-Nutzern finden, steht bisweilen noch nicht fest. Angesichts der Tatsache, dass eine Neuinstallation aus der Cloud durchaus ein Drahtseilakt darstellen kann, sollten die neuen Optionen möglichst Fehlerfrei sein, wodurch sich die Testphase deutlich verlängern könnte.

Microsoft veröffentlicht überraschendes Update für Windows 10 Version 1903

Ein kumulatives Update mit dem Namen 1903 wurde kürzlich für Windows 10 veröffentlicht. Durch die Aktualisierung werden einige Fehler behoben und diverse Qualitätsverbesserungen durchgeführt. Allerdings steht zurzeit noch keine Release Note zur Verfügung. Zuvor wurde das Update im Release Ring mit verschiedenen Test Versionen getestet. Ab sofort steht es allerdings für alle Nutzer zur Verfügung. Über die Windows Update Funktion kann das neue kumulative Update für die 1903 Version bereits bezogen werden. Die neue Versionsnummer für das Build ist 18362.267. Im Microsoft Update katalog steht das Update bereits bereit und kann mithilfe der Auto Update Funktion bezogen werden.

Bislang hat Microsoft die dazugehörige Release Note noch nicht veröffentlicht. Normalerweise stellt der Software Entwickler diese in der sogenannten Knowledge Base zur Verfügung. Das Update behebt diverse Fehler für die 1903er Version von Windows 10 und der dazu passenden Server Version. Sollten bereits frühere kumulative Updates installiert worden sein, sollten mit dem neuen Update allerdings nur diese neuen Fixes mit diesem Paket downgeloaded und auf dem Gerät installiert werden.

Nutzer klagten bisher über diverse Bugs der 1903er Version. Genau deshalb war dieses Update mehr als notwendig. Laut diversen Testberichten überzeugt es allerdings durchaus.

Ausschneiden- und Skizzieren-App von Windows 10 bekommt ein Update

Der kommende Nachfolger des allseits beliebten Snipping Tools wird im Englischen als „Snip & Sketch“ bezeichnet. Frei übersetzt in die deutsche Sprache beschreibt dieser Namen das Ausschneiden sowie Skizzieren von etwas. Erst kürzlich hat das Tool ein Versions-Update auf 10.1907.1991.0 erhalten und beinhaltet nun neuen Funktionen.

Die integrierten Features sind jedoch bei einem Großteil aller Nutzer bisweilen noch deaktiviert. Es ist davon auszugehen, dass Microsoft die neuen Funktionen zu einem späteren Zeitpunkt auf den Servern aktiviert.

Zu den neuen Bestandteilen der Version gehört unter anderem eine Option, welche dem Nutzer die Entscheidung überlässt, ob in Zukunft der eine oder andere Screenshot immer in einem separaten Fenster geöffnet werden soll. In die Zoomfunktion ist ein so genannter Slider integriert, wodurch sich der Zoom deutlich präziser steuern lässt. Erste Einblicke deuten außerdem darauf hin, dass Microsoft eine Reihe neuer Icons in die App integriert hat. Zudem ist stark davon auszugehen, dass die neue Anwendung ein neues Logo erhalten wird.