Creators Update kann Programminstallationen auf den Windows Store einschränken

Während das Creators Update für Windows 10 weiterhin auf sich warten lässt, sind Neuigkeiten im Überfluss verfügbar. So wurde nun bekannt, dass das Update in Zukunft Installationen von Programmen aus nicht näher bekannten Quellen blockieren kann. Ein gefundenes Fressen für alle Kritiker: Diese beschweren sich, dass die Redmonder den hauseigenen Windows Store fördern wollen. Dabei wird jedoch vergessen, dass sowohl Apple als auch Android derartige Sicherheitsvorkehrungen für ihre Betriebssysteme bereits seit einiger Zeit erfolgreich im Einsatz haben.

Nach der Installation des Creators Updates haben Anwender die Möglichkeit, alle benötigten Programme ausschließlich aus dem Windows Store zu beziehen. Diese Einstellung ist optional verfügbar und keine Pflicht. Auf diese Weise will Microsoft sein Betriebssystem sicherer machen und unbeabsichtigten Downloads aus dem Internet einen Riegel vorschieben.

Auf mobilen Endgeräten werden derartige Sicherheitskonzepte seit langem eingesetzt. Für Android gilt beispielsweise der feste Grundsatz, dass alle Anwendungen aus dem Play Store bezogen werden. Erst einer Änderung der Einstellungen im Betriebssystem selbst erlaubt es dem Nutzer, andere Bezugsquellen für seine benötigten Programme nutzen zu können.

Microsoft bestätigt zweites Windows-10-Update Redstone 3

Erstmals hat Microsoft offiziell bestätigt, dass das Creators im Herbst 2017 einen Nachfolger erhält. Das nun angekündigte Windows-10-Update ist ein klares Zeichen der Redmonder, dass sie im Jahr 2017 durchstarten möchten. Bei einer Konferenz in Australien hat der Unternehmen seine Roadmap vorgestellt und in diesem Zusammenhang zwei Windows-10-Updates für das laufende Jahr angekündigt. Bisher war lediglich bekannt, dass das Creators Update kommenden April 2017 verfügbar sein wird.

Ein weiteres Update für Windows 10 soll demnach im kommenden Herbst unter der Bezeichnung Redstone 3 auf den Markt kommen. Überraschen ist diese Nachricht dennoch nicht. Der Projektname war bereits seit geraumer Zeit bekannt, eine offizielle Stellungnahme seitens Microsoft blieb jedoch aus. Verschiedene Quellen berichten darüber, dass Redstone 3 entweder im Oktober oder im November 2017 veröffentlicht werden soll. Hierbei handelt es sich allerdings tatsächlich um reine Spekulationen.

Neue Informationen zur Update-Strategie von Microsoft erhoffen sich die Experten auf der Entwicklerkonferenz „BUILD“ im Mai 2017. Bis dahin bleibt es jedem selbst überlassen, wie stark er der Gerüchteküche Glauben schenkt.

Spiele-Entwickler Blizzard Entertainment beendet Support für Windows XP und Vista

Bis spätestens Ende 2017 müssen Blizzard-Fans Abschied von ihren Betriebssystemen Windows XP oder Windows Vista nehmen, wenn sie weiterhin in den Genuss von Titeln wie zum Beispiel „World of Warcraft“, „Starcraft 2“ oder „Hearthstone“ kommen möchten. Wie der renommierte Entwickler nun bekannt gab, wird die Unterstützung für die beiden in die Jahre gekommenen Betriebssysteme eingestellt.

Nach wie vor ist vor allem Windows XP weit verbreitet und genießt einen guten Ruf. Bereits im vergangenen Jahr hatte Microsoft das Support-Ende für das 15 Jahre alte Betriebssystem verkündet. Auch Windows Vista wird in diesem Jahr keine Unterstützung in Form von Updates mehr erhalten. Trotz dieser Tatsache, bieten zahlreiche Spiele-Entwickler ihre Spiele für die beiden Betriebssysteme an.

In einer Mitteilung von Blizzard-Entertainment heißt es unter anderem, dass die Spieler ein Update auf eine aktuellere Windows-Version durchführen sollten. Darüber hinaus macht Blizzard Angaben zum Ablauf und spricht von einem „gestaffelten Zeitplan“. Jede anstehende Änderung werde kurze Zeit vorher erneut speziell angekündigt, so Blizzard weiter.

Um weiterhin in die Welten von „World of Warcraft“, „Diablo 3“, „Hearthstone“ sowie „Heroes oft he Storm“ eintauchen möchte, muss sein Betriebssystem wahlweise auf Windows 7/8/8.1 sowie Windows 10 upgraden.

Microsoft verschiebt Sicherheitsupdates

Im Februar wird es keine Sicherheitspatche von Microsoft geben. Das Unternehmen aus Redmond hat kurzfristig alle anstehenden Updates im Rahmen des Microsoft Patchdays auf März verschoben.

An jedem zweiten Dienstag im Monat ist der sogenannte Microsoft Patchday. An diesem Tag liefert Microsoft normalerweise Updates für ihre Produkte aus, die Sicherheitslücken und Fehler beheben sollen. Diesen Monat wurde erstmals der Patchday verschoben, der Grund dafür ist unklar. Laut Microsoft wurde in letzter Minute ein Problem entdeckt, das bei einigen Anwendern negative Auswirkungen haben könne. Es sei nicht gelungen, dieses rechtzeitig zu lösen. Man hätte sich deshalb entschlossen, die Februarupdates zu verschieben. Inzwischen wurde angekündigt, sie im Rahmen des offiziellen Patchdays im März auszuliefern.

Damit bleiben offene Sicherheitslücken in Windows und Office für mindestens einen weiteren Monat ohne Absicherung. Bekannt sind derzeit Lücken im Adobe Flash Player, die auch Microsofts Webbrowser Edge und Internet Explorer 11 betreffen, sowie eine Zero-Day-Sicherheitslücke in der SMB-Bibliothek. Es ist aber davon auszugehen, dass das Februarupdate auch weitere Fehler beheben sollte. Bisher gab es praktisch keinen Patchday, an dem nicht kritische, bisher unbekannte Sicherheitslücken geschlossen wurden.

Intelligente Sortierfunktion für die Mail-App von Windows 10

Microsoft hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit der Verbesserung seiner Mail-App für Windows 10 befasst. Die neue Funktion hört auf den Namen „Focused Inbox“ und soll Nachrichten vorsortieren und somit wichtige Informationen in den Vordergrund rücken.

Die Mail-App von Windows 10 gilt seit jeher als schlicht, leicht bedienbar und einfach in der Handhabung. Dennoch wird die Anwendung kaum genutzt. Mit der „Focused Inbox“ soll sich dieser Zustand nun ändern. Abhängig von der jeweiligen Relevanz sortiert das Feature alle Nachrichten vor. Persönliche E-Mails erhalten hierbei gegenüber regelmäßiger Newsletter den Vorzug. Beta-Tester des Windows-Insider-Programms können die neue Funktion bereits seit geraumer Zeit etwas genauer unter die Lupe nehmen. Seit dieser Woche ist die überarbeitete Mail-App für alle Windows-10-Nutzer erhältlich.

Im direkten Vergleich mit anderen Mail-Programm bietet die Desktop-Variante der Mail-App weitaus weniger Funktionen. Tablet, die unter Windows Phone laufen, können von der Mail-App dank ihrer Kacheloberfläche aufgrund einer besseren Bedienbarkeit profitieren. Ein Test der Anwendung kann keinesfalls schaden.

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