Die nostalgischen Retter von Adobe Flash

Mit dem Ende von Adobes Flagschiff-Software Flash könnte nicht nur ein nostalgischer Teil der Internetgeschichte verloren gehen, durch Seiten, die Flash trotzdem weiterhin nutzen, könnten in Zukunft auch Probleme entstehen…

Nach Absprache mit den Entwicklerteams hinter den marktführenden Browsern wie Microsofts Edge, Firefox, Chrome, Opera und Apples Safari hat Adobe die Entscheidung bekannt gegeben, ihre wohl bekannteste Software im Jahr 2020 endgültig einstampfen zu wollen. Diese Entscheidung kam, nach der aktuellen Trendentwicklung weg von Flash und hin zu HTML5 und der darauffolgenden Nachrüstung aller gängigen Browser auf den HTML5-Standart, für Experten alles andere als unerwartet.

In letzter Zeit wurde immer wieder Kritik an dem Plug-in geübt, da sich nach und nach gravierende Sicherheitslücken offenbarten.
Mit der Abkehr von der älteren Flashwiedergabeform könnten jedoch Großteile des Word-Wide-Webs nach 2020 nur noch schwerer erreichbar sein, da vor allem maßgeblich auf Flash angewiesene Anwendungen und Wiedergabeobjekte zunächst umständlich auf neue Softwarestandards geupdatet werden müssten, was viele Betreiber, vor allem älterer Internetseiten wohl kaum tun werden.

Die Nostalgiker und Fans von Adobe Flash haben sich jedoch schon zusammengefunden und bitten Adobe in einer Petition den Sourcecode des Plug-ins öffentlich freizugeben, um die Aktualisierung in Eigenregie zu übernehmen und vielleicht auch ein lebendiges Stück Internetgeschichte zu erhalten.

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