Windows-10-Update: Microsoft ging zu weit und gelobt Besserung

„Malware-Taktik“ oder „Üble Trick“ sind nur zwei von unzähligen Formulierungen, welche die Microsoft-Kritiker anlässlich der aggressiven Update-Strategie für Windows 10 fanden. Ein derartiges Vorgehen soll nach Angaben von Microsoft nun ein Ende haben.

Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Microsoft Windows 10 als zeitlich beschränkte Gratis-Variante. Nach dem 29. Juli 2016 wird das Betriebssystem für rund 120 US-Dollar erhältlich sein. Weltweit sorgte die nervige Erinnerungsfunktion für das Windows-10-Update für sowohl peinliche Situationen als auch entsetzte Reaktionen. Das durchweg penetrante Werbeverhalten des Konzerns stand in zunehmend stärker werdender Kritik. Microsoft äußerte sich nun offiziell und gelobt Besserung.

Grundsätzlich entspricht es der Tatsache, dass die Redmonder es mit ihrer Strategie zur Verbreitung des Betriebssystems wirklich auf die Spitze trieben und zurecht harsche Worte aus Fach- und Anwenderkreisen einstecken mussten. So haben beispielsweise bekannte „Tech-Redakteure“ aus den USA nicht mit Kritik gespart und das Vorgehen mit den Worten „übler Trick“ beschrieben. Wie schnell der Softwarekonzern seine Strategie ändert, ist bislang nicht bekannt. Da Microsoft derzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit mit rechtlichen Konsequenzen bzw. einem Gerichtsverfahren rechnen muss, könnte eine Änderung bereits in den nächsten Tagen erfolgen.

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