Zwölf Sicherheitsupdates für Office, Windows und Co.

Im Dezember verteilt Microsoft insgesamt zwölf Sicherheitsupdate für das Betriebssystem Windows, Office sowie andere Anwendungen des Software-Herstellers. Ein Großteil der Updates stuft das Unternehmen als „kritisch“ ein. Ein geplantes Update für das E-Mail-Programm Outlook wurde verworfen.

Acht Updates vermerkt Microsoft zum Dezember-Patchday als „kritisch“. Vier weitere Softwareaktualisierungen werden als „wichtig“ eingestuft. Neben Windows befasste sich die Entwickler mit dem Internet Explorer (IE), Microsoft Office sowie Silverlight. Eine der als „kritisch“ bewerteten Sicherheitslücken befindet sich derzeit im IE. Angreifer können sich dort Zugriff auf ein fremdes System verschaffen und eine selbst geschrieben Code aus der Ferne ausführen.

Wer Silverlight nutzt, kann sich in diesem Monat über die Behebung einer kritischen Sicherheitslücke freuen. Bislang können Hacker sowohl das Öffnen als auch das Schließen des Programms provozieren und auf diese Weise Lese- und Schreibzugriffverletzungen verursachen. Von dem aktuellen Leck sind Windows- sowie Mac-Nutzer betroffen.

Ein Update für Outlook hat Microsoft zurückgezogen. Grund dafür sei, dass das Update KB3114409 nach dessen Installation die E-Mail-Software komplett zurücksetzt. Im Anschluss ist ein Start lediglich über den abgesicherten Modus möglich. Bekannt ist, dass von diesem Update-Fehler die Betriebssysteme Windows 7 und Windows 10 betroffen ist.

Ein Gedanke zu „Zwölf Sicherheitsupdates für Office, Windows und Co.“

  1. Die Updates haben auf einem meiner Win7-Rechner zu einer dauernden CPU-Auslastung von 100% geführt. Als ich dann den Windows Update Dienst "wuauserv.exe" beendet habe, war sofort Schluss mit dem Spuk! Was hat MS da wieder angestellt? Ich deaktiviere den Dienst jetzt mal. Vielleicht bringt MS ja einen Bugfix…

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