Windows Phone ohne jegliche Bedeutung

Vor einigen Tagen hat Microsoft den Windows-Phone-Support vollständig eingestellt. Neue Statistiken belegen indes, weshalb das Betriebssystem für mobile Endgeräte nicht mehr unterstützt wird. Hinsichtlich seiner Marktanteile hat Windows Phone jegliche Bedeutung gegenüber der Konkurrenz verloren.

Dass Windows Phone nur auf wenig Gegenliebe gestoßen ist, ist kein Geheimnis und wurde durch verschiedene Marktanalysen immer wieder klar untermauert. Ende 2016 hat das Martkforschungsinstitut Gartner ermittelt, dass Windows Phone einen Marktanteil von lediglich 0,3 Prozent besitzt. Die Analysten haben nun eine neue Statistik veröffentlicht, in welcher das Betriebssystem noch mit 0,1 Prozent auf allen neu verkauften Smartphones vertreten ist. Dieser Umstand blieb letztendlich auch Microsoft nicht verborgen, weshalb sich die Redmonder dazu entschlossen haben, den Support für Windows Phone einzustellen.

Das Betriebssystem teilt sich damit dasselbe Schicksal wie Symbian und Blackberry. Google (86 Prozent) und Apple (14 Prozent) besitzen in diesem Marktsegment nach wie vor eine erdrückende Dominanz. Ursprünglich wurde Windows Phone von Gartner eine „glorreiche Zukunft“ vorhergesagt.

Windows 10 Insider-Build 16241 zum Download bereit

Die Preview-Version steht für Windows-Insider ab sofort zur Verfügung. Alle Anwender, die sich am Fast Ring des Programms registriert haben, können die Aktualisierung downloaden. Bereits jetzt beinhaltet der Build eine Ansammlung von wichtigen Neuerungen.

Neben Modifikationen am Design kündigt das Redmonder Unternehmen offiziell die Funktion an, Passwörter direkt am Sperrbildschirm zurückzusetzen. Eine bedeutende Neuerung ist die überarbeitete Transparenz beim Fluent Design. Der Rauscheffekt ist entscheidend verringert. Zwei Komplikationen, die mit dem Spielemodus zusammenhängen, sind behoben. Profilkarten in Xbox Live und die Spieleleiste im Stream funktionieren wieder korrekt.

Abgesehen davon hat Microsoft einige Verbesserungen am Taskmanager von Windows 10 vorgenommen. Links im Performance-Tab wird ab sofort der Name der im Computer verbauten Grafikkarte angezeigt. Ein Live- Überblick zum aktuellen Speicherverbrauch der GPU ist jetzt ebenfalls präsent. Neue Features für Mixed Reality stehen bereit. Motion Controller werden von nun an über USB unterstützt und können in Zukunft drahtlos verbunden werden. Der Download von Updates lässt sich endlich in der Geschwindigkeit limitieren.

Microsoft schließt Sicherheitslücken in Windows-10-Komponenten

Pünktlich zum Juli-Patchday hat Microsoft eine große Anzahl von Sicherheitsupdate für Windows 10 sowie einige weitere Komponenten des Betriebssystems veröffentlicht. Der etwas veraltete und nicht mehr unterstützte Windows-10-Build 1507 erhält ebenfalls bereits zum zweiten Mal ein Update.

Die Sicherheitsupdates richten sich neben Windows 10 selbst unter anderem an den Internet Explorer, den Edge-Browser, Microsoft PowserShell sowie das .NET-Framework. Im Gegensatz zur früheren Update-Politik sieht sich der US-Konzern allem Anschein nach dazu veranlasst auch eine etwas ältere Windows-Version mit der Build-Nummer 1507 mit einem Update zu berücksichtigen.

Vorab rät Microsoft allen Nutzern der „Comodo Internet Security Suite“ dazu, die Anwendung auf den aktuellsten Versionsstand zu bringen. Grund für den expliziten Hinweis ist, dass es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen zwischen neuen Windows-Update und einer veralteten Comodo-Version bei einigen Anwendern kam.

In der Regel werden alle für das Betriebssystem relevanten Updates automatisch angeboten. Wer sich unsicher ist oder schneller die jeweiligen Updates herunterladen möchte, kann dies über das bereitgestellte Windows-Update-Tool bewerkstelligen. Alle Einzelheiten zu den jeweiligen Aktualisierungen lassen sich auf der Internetseite von Microsoft nachlesen. Die als „kritisch“ eingestuften Updates sollten hierbei keinen Aufschub erfahren, so die Empfehlung von Microsoft.

Aus für das „Hamburger-Menü“ in Skype für Windows 10

Microsoft hat sich dazu entschlossen, das so genannten „Hamburger-Menü“ für Skype sowohl in Windows 10 als auch Windows 10 Mobile abzuschaffen. Bereits bei seiner Einführung muss die Anwendung zahlreichen Protesten aus Anwenderkreisen Stand halten. Trotz dieser negativen Kritik blieb Microsoft seinem Kurs über einen langen Zeitraum hinweg treu. Als der US-Konzern im Jahr 2015 mit der Änderung des Designs begann, hatte sich Google bereits dazu entschlossen das „Hamburger-Menü“ wieder aus seinem Betriebssystem Android zu verbannen. Dessen Einsatz beschrieb Google einst damit, dass das Menü für viele Anwendungen „keinen Sinn“ mache.

Das neueste Update für die Skype-App enthält ein leicht verändertes Design für Windows 10 sowie Windows 10 Mobile. Das „Hamburger-Menü“ ist hier nicht mehr vorzufinden. Stattdessen befinden sich die Kontakte des Nutzers ab sofort neben der Suchleiste und können mittels Mausklick leicht entfernt werden. Alle Einstellungen sind darüber hinaus in Zukunft über die Profilansicht des Anwenders aufrufbar.

Allem Anschein nach hat Microsoft eingesehen, dass das „Hamburger-Menü“ nicht zwingend für jede Anwendung einen wirklichen Mehrwert bietet. Bislang ist das Update für Skype nur im Relase Preview Ring erhältlich.

Einloggen per Fingerabdruck

Die meisten kennen es vom Apple iPhone. Den Fingerabdruck-Sensor. Doch wer jetzt denkt Apple hätte den Touch ID erfunden, der irrt. Bereits seit mehreren Jahren werden die Touch ID Geräte als Funktion in verschiedene Laptops, Notebook, Mäusen und in Tastaturen integriert oder separat verkauft. Bis jetzt hält sich der Erfolg aber dennoch zurück. Unbegründet, denn eine Touch ID Funktion erleichtert mittlerweile den meisten iPhone Nutzern die Anmeldung. Warum dann nicht auch für den Notebook und Co. Nutzer? Bereits vor Jahren baute Microsoft diese Funktion in den PC ein und auch heute bringt Windows alle Funktionen für eine Anmeldung per Touch ID Funktion mit. Heute ist im Vergleich zu früher die Inbertriebnahme von biometrischen Geräten ein Kinderspiel, da sich die Installation der Hersteller-Tools wesentlich verbessert hat. Die Voraussetzung hierfür ist, das Windows Biometric Framework nutzt. So kann man die Konfiguration per Systemsteuerung vornehmen, nachdem man den Treiber installiert hat.

Die Touch ID Funktion ist also eine gute Möglichkeit, sich schneller und vor allem sicher an zum Beispiel Notebooks anzumelden. Dies ist heutzutage wirklich eine Überlegung wert!

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