Bluescreen erhält QR-Codes

Wenn sich das Betriebssystem aufhängt, kann viel Arbeit verloren gehen. Nutzer von unterschiedlichen Windows-Versionen erblicken bislang einen blauen Bildschirm, auf dem weiße Fehlermeldungen die Ursachen erläutern. Die kryptischen Erklärungen des Bluescreens sind meist nur für Technikexperten verständlich. Dem Laien bleibt nur der Neustart. Das soll sich bald ändern.

Beim Absturz des Windowsrechners ist bislang der blaue Bildschirm zu sehen, über den schwer verständliche Fehlermeldungen ausgegeben wurden. Dann können Nutzer zum Beispiel von einer „DPC-Watchdog-Violation“ erfahren, durch die der Computer die Arbeit eingestellt hat. In naher Zukunft möchte Microsoft das Betriebssystem Windows 10 mit einem neuen Feature ausstatten. Der blaue Bildschirm bleibt zwar erhalten, wird aber durch einen QR-Code ergänzt.

Mit dem Smartphone lässt sich dieser Code auslesen. Dann wird der Nutzer zu einer passenden Hilfeseite geleitet, die über die Ursachen des Absturzes und etwaige Lösungsmöglichkeiten aufklärt. Die Neuerung ist bislang nur in einer Vorabversion von Windows 10 enthalten, die die Nummer 14316 trägt. Mit dieser Testversion des Betriebssystems kann das Feature bereits erprobt werden.

Falls der neuartige Bluescreen die internen Tests übersteht, soll er ab dem 29. Juli des Jahres zu Windows 10 hinzugefügt werden. An diesem Tag wird ein größeres Update für das Betriebssystem erscheinen, das dann seinen ersten Geburtstag feiert. Bislang führt der QR-Code noch auf eine allgemeine Übersichtsseite. Später dürfte Microsoft weitere Hilfestellungen hinzufügen, die detaillierte Informationen zur jeweiligen Fehlermeldung beinhalten.

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