Probleme und Leistungseinbußen durch Sicherheitsupdate von Windows

Nach dem Jahreswechsel veröffentlichte Mircrosoft am 03. Januar 2018 ein Sicherheitsupdate für Windows, welches neben Leistungsproblemen auch Schwierigkeiten in der Kompatibilität mit bestimmter Antivirus-Software betrifft. Hierdurch seien insbesondere ältere Systeme von deutlichen Performanceeinbußen betroffen. Dies bestätigte nun auch Microsofts Vizepräsident Terry Myerson und nannte vor allem die Kombinationen aus Windows 8 oder Windows 7 und älteren Intel Prozessoren als kritisch.

Der Hersteller Intel veröffentlichte im Jahr 2015 im dritten Quartal seine sechste Prozessor-Generation, welche unter dem Namen Skylake bekannt wurde. Nutzer mit dieser oder neueren Generationen der Intel-Reihe können laut Myerson beruhigt sein und müssen nur geringfügig bis gar nicht auf Performance durch das neue Sicherheitsupdate verzichten. Unproblematischer werden die Auswirkungen wohl ebenso für Windows 10 Benutzer. Hierzu sollen in den nächsten Wochen laut des Technologie-Konzerns Benchmarks zur Verfügung gestellt werden, welche die Schwere der Verlangsamungen je nach Systemzusammenstellung einstuft.

Als weiteres Problem stellte sich die automatische Verfügbarkeit des Updates für den Anwender heraus. Diverse Antivirus-Software verhindert die Installation der Neuerungen für Windows. Microsoft verwies darauf, dass User im Problemfall den Herausgeber ihrer Antivirus-Programme kontaktieren müssen oder andernfalls hauseigene Software Windows Defender oder Microsoft Security Essentials. Explizite Angaben dazu, welche Anbieter inkompatibel mit dem Update sind, blieben bisher aus.

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