Safety first – zumindest fürs IoT

Das IoT, also das Internet der Dinge, nimmt immer größere Ausmaße an: Sowohl gewerbliche als auch private Nutzer von übergreifenden Systematisierungskonzepten nehmen stetig zu. Verständlich also, dass Microsoft auf den Zug der interaktiven Gerätekommunikation aufspringt: Mit Azure Sphere will der Global Player ein Angebot schnüren, welches der Konkurrenz das Wasser abgraben und insbesondere im Bereich der Sicherheit punkten soll.

Wer von IoT-Angeboten gebrauch macht, legt in erster Linie auf die reibungslose Verständigung verschiedener Komponenten in einem Netzwerk Wert. Im Zeitalter der Datendiebstähle und Erpresserprogramme rückt jedoch auch der Sicherheitsaspekt in den Vordergrund. An ebendiesen Punkt will Microsoft mit seinem baldigen IoT-Konzept anknüpfen beziehungsweise brillieren: Mit Azure Sphere möchte der Software-Riese ein System erschlossen haben, welches aus mehreren Sicherheitsmechanismen bestehen soll. So plant Microsoft, jeden Prozess einer IoT-Komponente in einen sogenannten Container, also in einen abgetrennten Bereich einer Cloud beziehungsweise eines Gerätespeichers, auszulagern. Überwacht werden sollen die Abschnitte sowie deren Kommunikation durch einen verborgenen Security Monitor. Das Außergewöhnlichste an Azure Sphere ist jedoch das Gerüst der Software, die diesem Konzept zugrunde liegt: Microsoft nutzt nicht eines seiner eigenen Betriebssysteme oder eine Abwandlung, sondern setzt auf eine Linux-Alternative! Diese wurde zwar auf Microsoft-Dienste abgestimmt, stellt im Grunde genommen dennoch ein „Fremdpaket“ dar. Mitsamt des Dienstes Azure Sphere Security Service sollen die ersten Versionen Ende 2018 ausgeliefert werden. Der Chiphersteller MediaTek will mit dem MT3620 den Anfang machen.

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