Was bringt der Windwos Defender?

Der Windows 10 Defender macht Windows 10 zum „most secure Windows ever“ – so lautet jedenfalls das Versprechen aus Redmond. Doch was ist dran an der hauseigenen Software, die bereits bei Windows 7 mitgeliefert wurde und seither vor Viren schützen soll?

Seit Windows 7 ist viel Zeit vergangen und diese Zeit hat Microsoft unter anderem effektiv genutzt, um am Windows Defender zu basteln und ihn zum unschlagbaren Antivirenprogramm für das eigene Betriebssystem gemacht.
Norton, Avira und sämtliche andere Programme zum Schutz des Rechners werden mit dem Defender nutzlos. Im Gegenteil, hat man den Defender aktiviert, so können zusätzliche Schutzprogramme ihn lahmlegen oder das System empfindlich stören.

Der große Vorteil des Defenders ist die Tatsache, dass er von Microsoft für Microsoft entwickelt wurde. Daher kennt der Defender das OS wie keine andere Antivirensoftware und kann dementsprechend seine Arbeit verrichten.
Täglich versorgt mit hauseigenen Updates konnte und kann er bisher auch Viren wie WannaCry die Stirn bieten. Denn anders als berichtet, ist kein einziger Windows 10 Rechner von WannaCry betroffen.

Wer den Defender aktiviert hat, ist also gut versorgt und geschützt vor Virenangriffen und Malware und muss nicht zwingend auf Drittanbietersoftware zurück greifen.

6 Gedanken zu „Was bringt der Windwos Defender?“

  1. Da hab ich weiter meine Zweifel, ob der Defender an die Guten Antivirusprogramme heran reicht. Ein Beispiel von vielen https://www.netzsieger.de/ratgeber/windows-defender-als-virenschutz-ausreichend

    Auch das BSI liegt bei seinen Empfehlungen in einem ganz anderen Segment. Siehe auch https://www.bundespolizei-virus.de/virenschutz/Gruß Harald

    https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/windows-10/april-2017/microsoft-windows-defender-4.10-171447/
    Jede Organisation hat so seine eigenen Ergebnisse. Tatsache ist: Ich bin seit vier Jahren nur noch mit dem Windows Defender, der Windows Firewall und EMET unterwegs – ist m.M.n. eine gute und sinnvolle Kombination. Dazu kommt einmal im Monat eine Schnellüberprüfung mit dem MRT. Das wichtigste Element in der Sicherheitskette ist und bleibt brain.exe!

  2. Hi SB,

    ich nutze den: https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/windows-7/februar-2017/f-secure-safe-14-170555/

    will auch hier keinen Glaubenskrieg anzetteln. Mit meinem F-Secure stehe ich aber deutlich besser da. Auch Emsisoft wäre meine Welt. Beschäftigen sollte man sich immer mit dem Thema. Ein Freund von mir hat einen Blog, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt = http://brainticket.npage.de/ . BSI ist für mich auch ein guter Ansprechpartner.

    Gruß Harald

    P.S. EMET kannte ich bis jetzt nicht. Werde mich da mal einlesen.
    Nachtrag: Ich bin zusätzlich noch über einen VPN-Kanal unterwegs.

  3. will auch hier keinen Glaubenskrieg anzetteln. Mit meinem F-Secure stehe ich aber deutlich besser da. Auch Emsisoft wäre meine Welt.

    Das liegt mir auch fern. Jeder hat so seine Programme. Und solange die Konstellation der Sicherheitsmechanismen funktioniert, ist ja auch alles ok.

    Beschäftigen sollte man sich immer mit dem Thema

    Auch da stimme ich dir definitiv zu. Habe mich damals auch im Rahmen meines Informatikstudiums u.a. schwerpunktmäßig mit dem Thema Computersicherheit beschäftigt.

    EMET kannte ich bis jetzt nicht. Werde mich da mal einlesen.

    Echt nicht? Das gibt's schon seit 2009. Und jetzt soll es nächstes Jahr eingestellt werden. Ich hoffe, da kommt dann ein adäquater Ersatz für.

  4. EMET ist eher nichts für normale Enduser, sondern nur für Spezialisten, wie unseren SB. Wir anderen können damit wohl eher wenig anfangen, vgl. hier:
    "EMET is not a fire and forget toolkit, it requires you to carefully configure the policy and thoroughly test it before it can be used for production environment; also EMET is not an end-user tool like an anti-virus."

  5. Hi@

    ja, EMET wird 31.07.2018 eingestellt. Das Wesentliche ist dort wohl die Verhaltensanalyse, welche es erst in den neueren Antivirenprogrammen gibt. So wird reagiert, bevor Signaturen zur Verfügung stehen. Diese Verhaltensanalyse wird von Emsisoft schon länger und auch bei F-Secure eine Zeit lang betrieben. Leider ist für EMET jetzt alles in englischer Sprache verfasst. So werde ich mich doch nicht damit beschäftigen können.

    Gruß Harald

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