Windows 10 auf Überholspur

Windows 10 ist derweil (Stand Ende Mai 2018) auf rund 50 Prozent aller PC-Systeme vertreten und hat im Januar diesen Jahres erstmals den Platzhirsch aus dem eigenen Lager überholt. Denn aufgrund ausbleibender Updates für Windows 7 wagen nun immer mehr User den Sprung auf Windows 10. Einer anonymen Quelle zufolge setzt nun auch der Autohersteller Porsche zum Anlauf an.

Umstellung gleich Pflichtmaßnahme?
Seit 2009 konnte Windows 7 begeistern und genießt bei vielen Nutzern nach wie vor ein hohes Ansehen: Instabilität und Updatekomplikationen, mit denen Windows 10 nahezu monatlich Schlagzeilen macht, hält einen großen Teil des Microsoft-Imperiums vor dem Umstieg auf die 10er-Version ab. Dennoch: Nach und nach springen immer mehr Personen auf den Windows-10-Zug. Dies gilt sowohl für Privat- als auch Geschäftspersonen – und Unternehmen. Der Entschluss von Porsche, sich von Windows 7 zu trennen und Hand in Hand mit Windows 10 zu gehen, kam demnach keineswegs überraschend. Dennoch dürfte die Entscheidung spürbare Änderungen für Kunden des Stuttgarter Edelkarossenherstellers mit sich bringen. Der Umzug auf Windows 10 soll schließlich nicht nur den Geschäftsbereich, die Verwaltung und Vermarktung betreffen: Ebenso sollen kundennahe Angebote vom Wechsel profitieren.

Wie geht’s weiter mit Windows?
Ausschlaggebend für den Umzug auf Windows 10 seien ausbleibende Updates für Windows 7 gewesen. Tatsächlich liefert Microsoft seit Anfang 2017 keine Updates für das System. Lediglich Sicherheitspatches und Rollups werden zur Verfügung gestellt – bis zum 14. Januar 2020! Ab dato dürfte Windows 7 nur noch eine Nebenrolle in der Betriebssystemwelt darstellen. Die größte Hoffnung von Microsoft gründet in der Mobilmachung der neuesten Softwareplattform: Die kostenlosen Light-Versionen für Einsteiger-Notebooks beziehungsweise Schüler und Studenten sowie die, bisweilen noch zaghaften, Vorstöße auf dem Mobilfunksektor gelten als die vielversprechendsten Entwicklungen.

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