Windows 10 S in nur drei Stunden gehackt

In Sachen Sicherheit beschriebe Microsoft das neue Windows 10 S damit, dass keine bekannte Ransomeware derzeit auf dem Betriebssystem funktioniere. Die Windows-Variante ist speziell für den Bildungsbereich konzipiert. Ein renommierter Sicherheitsforscher hat dieses Statement nun widerlegt, indem er Windows 10 S in knapp drei Stunden knackte und erfolgreich eine Ransomware auf dem System installierte.

Sowohl die Sicherheit als auch die Bedienung sollen nach Angaben von Microsoft mit Windows 10 S erheblich erleichtert werden. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu erzielen, schränkt der US-Konzern die Freiheiten der Anwender an einigen wichtigen Stellen stark ein. So ist beispielweise die Installation von unabhängigen Programmen nicht möglich. Auf diese Weise will Microsoft verhindern, dass die Gefahr, sich mit Schadsoftware zu infizieren auf ein Minimum sinkt. Im Auftrag von „ZDNet“ ist es nun dem Sicherheitsforscher Matthew Hicker gelungen, die Sicherheitsvorkehrungen in Windows 10 S binnen drei Stunden zu umgehen.

Hicker zeigte sich laut eigener Aussage „ehrlich“ überrascht und war darüber hinaus von der Leichtigkeit etwas verblüfft. Er habe deutlich mehr Sicherheitsvorkehrungen erwartet. Insbesondere im Bereich der Prozesse bzw. deren administrative Verwendung rechnete der Sicherheitsforscher mit wesentlich mehr Problemen.

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