Microsoft verkauft kaum mehr Windows Phones

Es galt lediglich als eine Frage der Zeit, bis es kaum mehr Windows Smartphones geben wird. Im vergangen Quartal ist der Umsatz mit den Geräten auf fünf Millionen US-Dollar gesunken. Mircosoft-CFO Amy Hood bestätigte das Ergebnis mit den Worten „keine substantiellen Einnahmen in diesem Quartal“. Auch im kommenden Quartal rechnet der US-Konzern mit nicht weiter nennenswerten Einnahmen in diesem Bereich. Angesichts eines Gesamtumsatzes von 26,6 Milliarden US-Dollar fallen fünf Millionen allerdings verhältnismäßig schwach ins Gewicht.

Außerdem wird das Windows 10 Creators Updade von kaum einem Windows-Smartphone unterstützt. Allein für die Lumia-Reihe gab es bereits seit mehr als zwölf Monaten keine einzige Software-Aktualisierung mehr. Vor diesem Hintergrund sind sich Beobachter der Branche einige, dass eine Wiederbelebung des Mobile-Sektors seitens Microsoft in weiter Ferne zu sein scheint. Viele Entwickler haben sich deshalb schon vor längere Zeit von der Plattform distanziert und widmen sich neuen, vielversprechenderen Projekten.

Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass sich die Redmonder verstärkt auf die Entwicklung von Software-Produkten für iOS sowie Android fokussieren. Selbst im eigenen Online-Shop bietet Microsoft Smartphones von Samsung an. Der einst so vielversprechende Continuum-Plan von Microsoft scheint allem Anschein nach begraben worden zu sein und muss neuen nach aktueller Lage anderen bzw. neuen Projekten Platz machen.

0 Gedanken zu „Microsoft verkauft kaum mehr Windows Phones“

  1. „Allein für die Lumia-Reihe gab es bereits seit mehr als zwölf Monaten keine einzige Software-Aktualisierung mehr. “

    Habe selber ein 950XL und ich bekomme regelmäßig (1x pro Monat) ein Systemupdate.

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