Probleme bei Behörden – Microsoft 10 und Office im öffentliche Bereich

Fast alle staatlichen Behörden in Deutschland und der EU sind von Microsoft abhängig. Dabei ist diese Abhängigkeit in den meisten Fällen unbegründet, teuer und zusätzlich gefährlich. Denn gerade Windows und Microsoft Office sind beliebte Ziele für Erpressungstrojaner und Hacker. Nicht zuletzt sind die Datenschutzbedenken gerade im öffentlichen Sektor und Behörden aller Art sehr bedenklich.

Viele Staaten verstoßen damit sogar gegen das Vergaberecht wenn sie bei Ausschreibungen nur Produkte von Microsoft zuließen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte bereits viele Bedenken zu den Rahmenverträgen mit Microsoft geäußert. Bis zuletzt konnte diese auch nicht gänzlich ausgeräumt werden, da Recherchen von c’t, dem einflussreichsten Magazin für Computertechnik, einige Details offenlegten. An dieser Recherche waren außerdem der rbb und das Journalistenteam „Investigate Europe“ beteiligt. Da Behörden aber nicht transparent bei Details zu Verträgen umgehen, lassen sich Mängel auch mit intensiver Recherche nur schwer aufdecken. Möglich war dies nur, weil c’t einen Informationsfreiheitsantrag stellte, der den Rahmenvertrag zum Konzernbeitritt mit Microsoft offen legte. Finanzielle Details wurden aber geschwärzt.

Die ARD hat hierüber eine detaillierte Dokumentation veröffentlicht mit dem Titel „das Microsoft-Dilemma“, die online in der Mediathek des Senders verfügbar ist:

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/das-microsoft-dilemma-video-100.html

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