Windows 10 noch 100 Tage kostenfrei erhältlich

Trotz eines schwächelnden Absatzes auf dem PC-Markt verbreitet sich Windows 10 im Vergleich zu seinen Vorgängern wesentlich schneller. Grund hierfür dürfte vor allem das kostenlos erhältliche sowie enorm stark beworbene Upgrade sein. Privatnutzer haben noch für 100 Tage die Möglichkeit, das aktuelle Betriebssystem von Microsoft kostenfrei herunterzuladen.

Neben der offiziellen Mitteilung zum Stichtag für die auslaufende Upgrade-Aktion berichten die Redmonder von einem großen Vermarktungserfolg bei Windows 10. Demnach habe sich noch nie ein Betriebssystem von Microsoft schneller verbreitet, so der stolze Konzern. In der Nachricht heißt es weiter, dass Windows 10 auch in Deutschland eine hohe Nachfrage genießt. Vor allem Unternehmenskunden drehen kräftig an der Umsatzschraube. Dennoch sind sich Marktbeobachter einig, dass das Betriebssystem-Flaggschiff weit von einem wirklich großen wirtschaftlichen Erfolg entfernt ist.

Verantwortlich sei in erster Linie der international schwächelnde Markt für PC-Systeme. Marktforscher verzeichneten im ersten Quartal 2016 einen Absatzrückgang von circa 10 Prozent, was sich unmittelbar in der Absatzkurve von Windows 10 widerspiegelt. Inwiefern sich die kostenpflichtige Ausgabe von Windows 10 in 101 Tagen am Markt etablieren kann, ist derzeit nur schwer zu beurteilen. Neue Windows-Tablets von Microsoft (Microsoft Surface) können hierbei in den kommenden Monaten eine willkommene Unterstützung für den Vertrieb des Betriebssystems sein.

8 Gedanken zu „Windows 10 noch 100 Tage kostenfrei erhältlich“

  1. "Kostenfrei" betrifft aber nur den Fall, dass man Windows 7 oder Windows 8 installiert hat. Sonst schaut man in die Röhre! Windows XP und Windows Vista und ggf. noch niedrigerere Windowsse können also keineswegs "kostenfrei" upgraden!

  2. ich habe Zeit weiterhin bis 2020. Bei mir ist gerade ein Neuer Rechner in Arbeit für WIN7 Prof 64bit, da der Alte von 2004 am Sonntag mit Hardwarefehler ausgeschieden ist  ;(

    Was bist 2020 kommt.. keine Ahnung. Beschäftige mich inzwischen mit Knoppix, aber meine alte Software brauche ich weiter und auch mein Scanner läuft nicht mit Knoppix. Also abwarten…..

    Gruß Harald

  3. ich habe Zeit weiterhin bis 2020. Bei mir ist gerade ein Neuer Rechner in Arbeit für WIN7 Prof 64bit, da der Alte von 2004 am Sonntag mit Hardwarefehler ausgeschieden ist  ;(Was bist 2020 kommt.. keine Ahnung. Beschäftige mich inzwischen mit Knoppix, aber meine alte Software brauche ich weiter und auch mein Scanner läuft nicht mit Knoppix. Also abwarten…..Gruß Harald

    Knoppix als Hauptsystem? O.o
    Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht! :D

  4.  :-) hab ich mir schon gedacht, nur das Teil war nur zum Testen auf einer DVD, nicht zur Install. Da ich einen Alten Rechner mit einem mutmaßlichen Hardwarefehler habe, brauchte ich was, was ohne Platte läuft.

    Neugierig nachgefragt: Was wäre denn die beste Linux etc Version für eine Install?

    Gruß Harald

  5. Zitat

    Neugierig nachgefragt: Was wäre denn die beste Linux etc Version für eine Install?

    Ich habe auch mal ein Ubuntu ausprobiert und bin so was von reumütig zu Windows zurück gekehrt, Du glaubst es nicht! Für spezielle Anwendungen mag das vielleicht in Ordnung sein, aber nicht für den als unproblematisch vorgestellten windowsgelernten Alltag.

  6. Ich habe auch mal ein Ubuntu ausprobiert und bin so was von reumütig zu Windows zurück gekehrt, Du glaubst es nicht! Für spezielle Anwendungen mag das vielleicht in Ordnung sein, aber nicht für den als unproblematisch vorgestellten windowsgelernten Alltag.

    Wann war das denn? Ich meine, in den letzten Jahren hat sich einiges im Linux-Feld getan und natürlich ist auch nicht jede Distro für jedermann. Ich z.B. mag Ubuntu an sich auch nicht, finde aber zwei davon abgeleitete Projekte recht interessant: LinuxMint und elementary OS.

    Neugierig nachgefragt: Was wäre denn die beste Linux etc Version für eine Install?Gruß Harald

    Kommt immer auf deine Vorlieben an. Ich habe schon einige ausprobiert und würde für mich selbst wahrscheinlich zu dem oben bereits erwähnten elementary OS greifen. LinuxMint, das ich ja ebenfalls oben schon erwähnt habe, könnte ich mir für mich auch noch vorstellen, allerdings würde ich hier einiges ändern, damit ich hier glücklich werden würde.
    Aber es gibt darüber hinaus ja noch tausende andere Distros und jede hat andere Vorteile, aber auch Nachteile.
    Da wäre z.B. die wohl älteste noch aktiv entwickelte Distro Slackware, die ihren Fokus auf der Bedienung über Kommandozeile hat; es gibt die Arch-Derivate, die lange Zeit den Ruf hatten, nur etwas für Linux-Spezialisten zu sein, unter denen es aber inzwischen auch einige sehr gut für Linux-Einsteiger geeignete Distros gibt; es gibt das SUSE-Lager, das seinen Ursprung in Deutschland hat und ebenfalls zu den Klassikern gehört, in dem ich mich allerdings nicht unbedingt heimisch fühle; es gibt die Fedora/RedHat-Derivate, die quasi der Inbegriff von Linux im Business-Umfeld sind, die ich privat allerdings ebenfalls nicht einsetzen würde; und natürlich die Debian-Derivate, zu denen auch Ubuntu und auf diesem aufbauend wiederum die Ubuntu-Derivate basieren. Debian ist bekannt für seine basisdemokratische Community und der Orientierung Richtung Stabilität – was allerdings zur Folge hat, dass man meistens nicht mit der neuesten Software unterwegs ist und auf Updates auch gern mal ein bisschen warten darf, verglichen z.B. mit Arch.
    Darüber hinaus gibt es aber noch viele andere Distros und Geschmacksrichtungen, aber das würde hier wirklich ausufern. Eine gute Übersicht an Distros findest du auf Distrowatch.com.
    Und wenn du dich eine Zeit lang im Linux-Umfeld bewegst, wirst du schnell merken, welche Distros "tatsächlich" verwendet werden.

    Meine Empfehlung wäre, dir mal ein paar Distros anzuschauen und auszuprobieren, was dir am besten liegt. Ich persönlich muss allerdings klar sagen, dass ich in der Windowswelt zuhause bin und hier aktuell immer noch mein Hauptsystem zu finden ist – was mich allerdings nicht davon abhält, mich auch mit der einen oder anderen Distro zu beschäftigen :wink

    Ein Hinweis noch zum Schluss: Die meisten Distros lassen sich in VirtualBox schon ganz gut testen, vorausgesetzt, das Host-System stellt genug Leistung zur Verfügung – es ist also nicht notwendig, Linux als Multiboot zu installieren. Ich schreibe das deshalb, weil meiner Erfahrung nach viele interessierte Leute aus der (nicht ganz unbegründeten) Angst heraus, bei der Parallelinstallation könnte das Windows-System Schaden nehmen, dem Ganzen dann doch lieber den Rücken kehren.

  7. Das waren die Ubuntu-Versionen 9 und 10. Jacke wie Hose. Waren beide nichts für mich. Damit war das Thema "Windows-Alternative" für mich abgeschlossen.

  8. Vielen Dank für Eure Einlassungen. Ich werde möglicherweise auf meinem Alten Rechner, der derzeit kaputt ist, ein System testen. Als ich noch Testrechner hatte, bin ich da aber schon mal Durch mit wenig Freude. Es war glaube ich Kubuntu. Meine ganze Software und zumindest der Scanner läuft da eh nicht. Erst mal wird geprüft, ob sich eine Reparatur noch lohnt, sonst muß die Kiste leider weg. Ein Neuer ist schon in Arbeit aber mit WIN7 Prof 64bit.

    Gruß Harald

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