Windows 10 Mai-Update bringt mehr Kontrolle

Microsoft möchte mit dem kommenden Mai-Update wieder Bonuspunkte bei seinen Kunden sammeln. Ab diesem Zeitpunkt können Feature-Updates manuell verzögert werden. Das Unternehmen gibt seinen Nutzern damit wieder etwas mehr die Zügel in die Hand. Damit sollen ungewollte Update-Orgien auf Reisen oder während Präsentationen verhindert werden.

Die mit dem Update installierte Änderung besagt, dass Windows 10-Systeme zwar mitteilen, dass ein Update verfügbar ist. Der Besitzer kann dann aber selbst entscheiden wie er verfährt. Der Download kann bis zu 18 Monate verschoben werden. Einmal heruntergeladen, kann das Update für 35 Tage pausiert werden und wird dann automatisch installiert. Nicht betroffen von dieser Änderung sind die monatlichen Sicherheitsupdates. Diese können bis zu 35 Tage lang zurückgehalten werden. Danach werden sie automatisch installiert.

Feature Updates werden nur grob alle 6 Monate bereitgestellt, haben dann aber recht weitreichende Auswirkungen, welche nicht immer positives Feedback generieren. Daher entspricht der Konzern nun den Wünschen seiner Kundschaft und bringt mehr Flexibilität in seinen Update-Prozess. Es ist sehr schwer, es allen Windows-Nutzern recht zu machen. Die einen wollen volle Kontrolle, andere nichts damit zu tun haben. Mit dieser Änderung hofft Microsoft, in beiden Lagern punkten zu können.

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