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Zum Thema Leistungsprotokoll - hallo,ich habe ein Problem mit dem Hoch- und Herunterfahren bei meinem PC da es sehr lange dauert.Hier mal ein Screen von dem Leistungsprotokoll  [ Für Gäs... im Bereich Windows 7 Forum
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Leistungsprotokoll

 (Antworten: 7, Gelesen 2383 mal)

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Leistungsprotokoll
« am: 18. Dezember 2014, 12:19:44 »
hallo,
ich habe ein Problem mit dem Hoch- und Herunterfahren bei meinem PC da es sehr lange dauert.Hier mal ein Screen von dem Leistungsprotokoll [ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar] welches haufen Meldungen aufweist.
Meine Frage wäre, wie oder was kann ich dagegen unternemen um den PC wieder schneller zu bekommen?
Die Festplatte wurde fragmentiert, CCCleaner benutze ich ebenfalls.
Als Antivirenprogramm ist das Avira installiert, sowie alle Windows 7 Udates.
Mit freundlichen Gruß
Jürgen
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2014, 12:22:40 von ljuergenl »

  • Windows 98SE
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« Antwort #1 am: 18. Dezember 2014, 12:49:15 »
Da mußt Du Dir eine Fehlermeldung nach der anderen vornehmen und einzeln beheben. Oder Du installierst Windows gleich neu, was sich nach Meinung mancher Freaks ohnehin immer nach einer gewissen Zeit anbietet.

Zitat
Die Festplatte wurde fragmentiert
Das kannst Du natürlich sehr schnell beheben indem Du defragmentierst. Helfen wird das allerdings auch nicht viel...

  • Windows 1.0
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« Antwort #2 am: 18. Dezember 2014, 14:42:13 »
sorry ich meinte auch dass ich die Festplatte defragmentiert habe.
Windows neu aufspielen, wird nichts bringen da ich dies schon vor 9 Tagen gemacht habe.
Also werde ich den langsamen Start und das langsame Herunterfahren hinnehmen müssen, das Bearbeiten oder Reparieren dieser Leistungsprotokolle habe ich aufgegeben weil ich da nicht durchsehe.
Was ich machen kann ist das Löschen des Leistungsprotokolls, dass dann aber doch wieder  beim nächsten Start angezeigt wird und mir eventuell Rat bei einem "PC Fachman" zu hohlen sind wiederrum Geldausgaben.
Jürgen

  • Windows 98SE
  • Beiträge: 996
« Antwort #3 am: 18. Dezember 2014, 15:20:54 »
Zitat
Was ich machen kann ist das Löschen des Leistungsprotokolls
Das brächte natürlich überhaupt nichts. Ein Toter wird auch dadurch nicht wieder lebendig, indem man den Totenschein verbrennt.

Zitat
Windows neu aufspielen, wird nichts bringen da ich dies schon vor 9 Tagen gemacht habe.
Das bringt mit Sicherheit etwas, jedenfalls sofort nach der Installation bzw. in den ersten Tagen, nämlich so lange, bis Du wieder irgendwelche komischen Programme installierst oder sonst etwas machst, das zu den Fehlermeldungen führt.

Ein langsames Booten kann übrigens auch damit zusammenhängen, daß Du eine (große) externe Festplatte o. ä. angestöpselt hast. Stöpsle mal einfach restlos alles aus, was nicht bootnotwendig ist.

Außerdem ersehe ich aus Deiner Signatur, daß Du mit der Auslagerungsdatei herumgespielt hast. Genau das ist so ein Punkt, der zu Problemen führen kann. Warum beläßt Du es nicht einfach bei den sinnvollen Windows-Einstellungen und schraubst wild am Betriebssystem herum?
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2014, 15:24:50 von Springer »

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« Antwort #4 am: 18. Dezember 2014, 19:07:47 »
Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber deiner Signatur entnehme ich, dass bei dir eine Maxtor 6V200 ihren Dienst verrichtet - und wenn ich mal ein paar Minuten recherchiere, stelle ich fest, dass die Platte auch so langsam auf ihr 10-jähriges zu geht. Ich würde mal die Vermutung äußern wollen, dass die Platte einfach dabei ist zu sterben (was auch völlig legitim ist).
Meine Empfehlung: Neue Platte oder, was mir ebenfalls angemessen erscheinen würde, neuen Rechner anschaffen.

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Re: Leistungsprotokoll
« Antwort #5 am: 20. Dezember 2014, 16:50:22 »
Außerdem ersehe ich aus Deiner Signatur, daß Du mit der Auslagerungsdatei herumgespielt hast. Genau das ist so ein Punkt, der zu Problemen führen kann. Warum beläßt Du es nicht einfach bei den sinnvollen Windows-Einstellungen und schraubst wild am Betriebssystem herum?
[/quote]
Diese Auslagerungsdatei legt man auf eine Partition damit Windows nicht so defragmentiert wird am besten mal hier lesen; http://tipps4you.de/tipp-15-win7.html beim Arbeiten mit Windows Speicher schreiben /löschen.
Was das Alter der Festplatte betrifft, ja die ist schon in die Jahre gekommen, was mich auch dazu bewgt mal über eine neue nachzudenken.
Das bringt mich gleich zur nächsten Frage. Ich denke über den Einbau einer SSD Festplatte-60GB nach (nur wo Win 7 raufkommt). Da eine SSD nicht so viel beschrieben werden soll also keine Spiele oder andere Programme mit denen viel gearbeitet wird, dafür nehme ich meine jetzige als zweite Festplatte,
wie verhält es sich zB da mit einem Antivierenprogramm welches jeden Tag nach neuen Updates sucht, ist es ratsam solch ein Programm auf die zweite Festplatte zu installieren oder auf die SSD?
Jürgen

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« Antwort #6 am: 20. Dezember 2014, 17:02:31 »
Zitat
Diese Auslagerungsdatei legt man auf eine Partition damit Windows nicht so defragmentiert wird am besten mal hier lesen...
Völliger Unsinn! Wenn Du jeden solchen Nonsens glaubst, der irgendwo im Netz zu finden ist, wundert es mich nicht, daß Dein Ding langsamer und langsamer wird. Eine eigene Partition bringt überhaupt nichts. Wenn überhaupt, dann bringt vielleicht eine eigene Festplatte etwas, aber auch nur so viel, wie es Deiner Körperhygiene hilft, wenn Du minütlich die Unterhose wechselst. also völlig überzogen und überflüssig...
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2014, 17:14:46 von Springer »

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« Antwort #7 am: 21. Dezember 2014, 13:48:06 »
Völliger Unsinn! Wenn Du jeden solchen Nonsens glaubst, der irgendwo im Netz zu finden ist, wundert es mich nicht, daß Dein Ding langsamer und langsamer wird. Eine eigene Partition bringt überhaupt nichts. Wenn überhaupt, dann bringt vielleicht eine eigene Festplatte etwas, aber auch nur so viel, wie es Deiner Körperhygiene hilft, wenn Du minütlich die Unterhose wechselst. also völlig überzogen und überflüssig...
Ein bisschen überzogen vielleicht, aber der Kern deiner Aussage dürfte korrekt sein :D
Die Sache ist, dass Windows, entgegen vielen unixoiden Betriebssystemen, sehr gut darin ist, seinen Auslagerungsspeicher (das unixoide Gegenstück heißt übrigens Swap-Speicher) dynamisch selbst zu verwalten.

Was das Alter der Festplatte betrifft, ja die ist schon in die Jahre gekommen, was mich auch dazu bewgt mal über eine neue nachzudenken.
Das bringt mich gleich zur nächsten Frage. Ich denke über den Einbau einer SSD Festplatte-60GB nach (nur wo Win 7 raufkommt). Da eine SSD nicht so viel beschrieben werden soll also keine Spiele oder andere Programme mit denen viel gearbeitet wird, dafür nehme ich meine jetzige als zweite Festplatte,
wie verhält es sich zB da mit einem Antivierenprogramm welches jeden Tag nach neuen Updates sucht, ist es ratsam solch ein Programm auf die zweite Festplatte zu installieren oder auf die SSD?
Jürgen
Nun, zunächst möchte ich mal mit dem Märchen aufräumen, man solle SSDs nicht so starker Schreiblast aussetzen: Schon für SSDs der 2. Generation, spätestens aber der 3., gilt diese Aussage nicht mehr. Natürlich unterliegen die Speicherzellen von SSDs bei Schreibvorgängen einem mechanischen Verschleiß, welcher über kurz oder lang zwangsläufig zum Ausfall von Speicherbereichen, und schließlich des ganzen Mediums führt. Bei modernen SSDs spekulieren die meisten Herstellern i.d.R. auf um die 5000 Schreibzyklen. Diese Zahl bezieht sich aber auf die Anzahl Schreibzyklen pro Speicherzelle! Moderne SSD-Controller verteilen deshalb die Schreiblast möglichst gleichmäßig auf alle Speicherzellen, so dass diese ihre Lebensdauer optimal ausnutzen können. Tatsächlich ist es inzwischen so, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Controller ausfällt, wesentlich höher ist, als die Wahrscheinlichkeit, dass sämtliche Speicherzellen sich verabschieden. Und jetzt kommt das beste: Verglichen mit herkömmlichen HDDs, besitzen moderne SSDs ein Vielfaches der Lebenserwartung. Der einzige Punkt, bei denen SSDs HDDs gegenüber im Nachteil sind, ist im Recovery-Fall, also dann, wenn ein Speichermedium doch mal abrauscht. HDDs können, wenn die Platter unbeschädigt oder zumindest noch größtenteils intakt sind, relativ einfach rekonstruiert werden - bei SSDs mit ihren mehreren Milliarden Speicherzellen, ist dies mit großem logistischen und forensischem Aufwand verbunden. Falls du dich mal ein bisschen eingehender damit befassen möchtest, kann ich dir diesen und diesen Artikel empfehlen (meine Samsung 840 500 GB hält allerdings laut SSDLife noch bis 2023, von Fehlern also nach ~1.5 Jahren und fast 6 TB geschriebenen Daten nichts zu merken).

So, nun kommen wir aber zu einem anderen Punkt: Die Frage, ob das Ganze überhaupt Sinn macht. Natürlich kann man (nicht gerade wenig) Geld für eine moderne SSD ausgeben, aber wie hoch ist die Frustration, wenn man hinterher z.B. von dem theoretisch vorhandenen Geschwindigkeitsbonus gar nicht profitiert? Denn eine gute SSD macht kein ansonsten veraltetes oder leistungsschwaches Restsystem wett. Und in diesem Kontext müssten wir dann hier wissen, was genau bei dir eigentlich an Hardware ihren Dienst verrichtet. Der in deiner Signatur angegebene Prozessor lässt mich an der Stelle schon ein wenig nachdenklich werden und schlechte Kunde erahnen, da dieser inzwischen ebenfalls um die 8 Jahre auf dem Buckel hat. Dementsprechend habe ich die Vermutung, dass dein Mainboard maximal SATA-II (bzw. SATA-300) unterstützt. In dieser Umgebung wäre zwar wahrscheinlich ein Geschwindigkeitsgewinn vorhanden, dieser fiele aber verglichen mit dem möglichen sehr minimiert aus. Noch geringer fiele er aus, wenn du deine SATA-Slots im IDE-Modus fährst. Sollte ich also Recht haben mit meiner Vermutung, würde ich dir eher den Kauf eines neuen Rechners empfehlen.

Abschließend noch eine Sache: Solltest du dich für den Kauf einer SSD entscheiden, würde ich dir Samsung und/oder Crucial empfehlen - habe und mache mit beiden sehr gute Erfahrungen, wohingegen zwei OCZ-SSDs in meinem Bekanntenkreis nicht mit sonderlich langer Haltbarkeit überzeugen konnten.

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